Das Ying-Yang Symbol ©Pavel Ignatov/123rf.com

Pille Absetzen Stimmungstief – Was tun?

 

Nach dem Pille absetzen, sind nun zehn Monate vergangen. In meinem Erfahrungsbericht STIMMUNG habe ich Dir zum ersten Mal über dieses Thema erzählt. Sicherlich haben sich meine äußerlichen Beschwerden seitdem verbessert oder sie sind ganz verschwunden. Aber wie sieht es innerlich aus?

Ganz klar, ohne dem Einfluss der Pille nimmt man seine Gefühlswelt deutlicher und intensiver wahr. Das ist ein Vorteil, weil man nicht mehr unter dem hormonellen Einfluss der Pille steht. Nach dem Pille absetzen kann es einem aber auch stark zusetzen. Plötzliche Angstzustände oder Panikattacken können auftreten. Auf einmal hast du Angst vor dem Alleinsein oder Angst vor dem Autofahren. Auch hast du ein Problem damit, dass dich äußerliche Reize mehr stressen und eine innere Unruhe verursachen. Das wären z.B. Menschen auf engen Raum und der damit verbundene Geräuschpegel. Laute Telefonate, Geschrei oder Hektik machten dir zuvor nichts aus. Doch nun bist dadurch gestresst.

Auch ich hatte unter diesen Symptomen zu leiden

FEAR

(©Tsung-Lin Wu/123rf.com) Pille Absetzen: Wie sieht es innerllich aus? Panikattacken und Angstzustände

Bei vielen Menschenansammlungen hatte ich auf einmal Panik und die Reize um mich herum überforderten mich. Auch nervte mich der öffentliche Geräuschpegel. Ich meine den Straßenlärm, das ewige Gehupe, die Sirenen und die Aggressivität der Autofahrer. Außerdem hatte ich oft grundlos Angst und malte mir Schreckensszenarien aus, in die ich mich richtig reinsteigerte. Was ist, wenn meinem Schatz etwas passiert? Ist ihm etwas passiert? usw.

Auch hatte ich Angst vor dem Auto fahren und traute es mir plötzlich nicht mehr zu. Ich spürte eine nervöse Unruhe, die sich bei mir langsam in die normalsten Dinge des Alltags einschlich.

Vor dem Pille absetzen: Pille hat Gefühle „vertuscht“

Vor dem Pille absetzen hat die Pille solche Gemütszustände einfach glattgebügelt oder einen Deckel darauf gehalten. Jetzt hingegen erlebst du wirklich Alles uneingeschränkt. Und zwar so, wie du dich eben gerade fühlst. Jetzt möchtest du natürlich die inneren Blockaden wieder lösen und deine Angst überwinden. Oder deine innere Ruhe wieder herstellen.

Zum Glück gibt es verschiedene Techniken, um den seelischen Einklang nach dem Pille absetzen wieder herzustellen.  Sie helfen Dir, mit schwierigen und belastbaren Situationen gelassener umzugehen und du kannst deine Blockaden selber lösen. Somit kommst du innerlich zur Ruhe und bist allgemein entspannter. Ich werde dir hier nun einige Methoden vorstellen.

Mächtige Eiche mit Sonnenstrahlen

(©Satori/123rf.com) Pille Absetzen: Wie sieht es innen aus? Stille, Ruhe und Entspannung für den Geist

Meditation

Durch die Meditation beruhigst du deinen Geist und sagst der ewigen Gedankenmühle den Kampf an. Wirre und endlose Gedanken, bringen dich (irgendwann) aus dem seelischen Gleichgewicht. Nun lernst du durch die regelmäßige Meditationspraxis, jeden Gedanken wie vorbeiziehende Wolken zu betrachten. Die Gedanken kommen und gehen, so wie die Wolken am Himmel. Wenn du dem Gedanken keine Beachtung schenkst, wirst du feststellen, dass er vorbeizieht und sich wieder in Luft auflöst. Aber bevor ich dir mehr erzähle, musst du erst einmal die Vorgehensweise der Meditation erfahren.

Ort der Ruhe

Um richtig Meditieren zu können, benötigst du einen stillen Ort, an dem du dich ungestört zurückziehen kannst. Zudem benötigst du ein Meditationskissen. Wenn du keines besitzt, versuche es mit einem großen und harten Kissen. Es darf keine weiche Sitzunterlage sein, denn dann fördert es keine gerade Oberkörperhaltung. Schließlich sollst du nicht müde werden und irgendwann einschlafen. Du sollst geistig frisch bleiben, sonst hat es gar keinen Sinn. Deshalb ist die richtige Meditationshaltung sehr wichtig, um gute Ergebnisse zu erzielen.

Meditationshaltung

Frau in Meditationshaltung

(©Jose Manuel Gelpi Diaz/123rf.com) Pille Absetzen: Wie sieht es innen aus? Die Meditationshaltung

Der Rücken ist kerzengerade, wie ein Stock. Dabei ist der Kopf leicht nach vorne gebeugt. Deine Augen sind geschlossen und dein Kiefer ist hierzu entspannt. Außerdem liegt die rechte Hand in der Linken, wobei sich beide Daumen locker berühren. Deine Arme ruhen auf den Oberschenkeln. Weiterhin sind deine Ellenbogen leicht nach vorne gedrückt, als wären es Adlerschwingen oder Geierflügel in Ruheposition. Dadurch passt zwischen deinen Achseln und dem Oberkörper gerade mal ein Tennisball. Für dich hört sich diese Sitzhaltung bestimmt ein wenig unbequem an. Aber dadurch kannst du einfach perfekt in dir ruhen.

Sobald ich die richtige Sitzhaltung eingenommen habe, ziehe mich meine Schultern kurz nochmal nach oben und lasse sie dann locker herunterfallen. Somit sind meine Schultern gerade und ich habe eine gute Ausgangsposition. Nun schließe ich meine Augen und konzentriere mich auf meinen Atem.

Blockade – was hilft?

Manchmal bin ich zu sehr aufgewühlt und kann einfach nicht zur Ruhe kommen. Hierfür habe ich eine gute Lösung, die sich schon oft bewährt hat. Und zwar stelle ich mir eine schwarze, große Kugel über meinem Kopf vor. Diese schwebt und kreist langsam über mir. Somit kommt mein Geist langsam zur Ruhe.

Im Umkehrschluss ist mein Geist manchmal schläfrig und ich drifte zu sehr ab. Sogleich stelle ich mir eine weiße, hell leuchtende Kugel über mir vor. Diese dreht sich ebenso langsam um ihre eigene Achse. Dadurch wird mein Geist langsam wieder frisch. Glaube mir, diese Technik funktioniert in beiden Fällen.

Nun zur Praxis

Nun ruhe ich in mir selbst. Folglich versuche ich nichts zu interpretieren und öffne meinen Geist. Ich vermeide den Fehler und denke „ich darf nichts denken“, sondern lasse meine Gedanken kommen und gehen. Als ich anfing zu meditieren, stellte ich mir  meine Gedanken als vorbeiziehende Wolken vor. Demnach visualisierte ich wirklich jeden Gedanken als einzelne Wolke am Himmel. Diese Wolke tauchte auf und verschwand schließlich aus meinem „Blickfeld“. So wie der Gedanke, der verschwindet, wenn ich ihm keine Beachtung schenke. Du kannst es dir auch so vorstellen. Gedanken sind wie ungeladene Gäste auf einer Party. Wenn man sie nicht beachtet, verschwinden diese von selbst. Schließlich komme ich so zur Ruhe und norde mich wieder ein.

Du warst schon immer dieser Gedankenflut ausgesetzt

Junge Frau mit vielen Gedanken

(©Ion Chiosea/123rf.com) Pille Absetzen: Wie sieht es innerlich aus? Die Gedankenflut war schon war schon immer da!

Vielen kommt es so vor, als würden sie plötzlich enorm viel denken, seitdem sie meditieren. So ist es aber nicht. Der wahre Grund ist, dass man schon immer der Gedankenflut ausgesetzt war. Nur fällt es einem jetzt erst auf, weil er sich nun mit seinem Geist beschäftigt. Ich verkrampfe mich aber hierdurch nicht, sondern bleibe ganz locker. Denn sobald wieder ein Gedanke kommt, schaue ich mir diesen an und lasse Ihn dann vorbeiziehen. Es ist wichtig, dass du dich nicht überforderst. Denn dann hast du Misserfolge und es fehlt dir irgendwann die Motivation. Eine Meditationssitzung sollte ungefähr 15 Minuten dauern. Du kannst das selber beurteilen. Sobald du merkst, dass du dich verkrampfst, solltest du damit aufhören.

Fazit

Schreibmaschinentasten: FACTS

(©Mark Carrel/123rf.com) Pille Absetzen: Wie sieht es innen aus? Meditation  – Mein Fazit!

Mit dieser Methode entspannst du deinen Geist und kommst zur Ruhe. Je länger du diese Methode anwendest, umso mehr wirst du Folgendes merken. Du bist entspannter und lässt dich mit jedem aufkommenden Gedanken nicht gleich mental „mitreißen“ oder aus der Ruhe bringen. Folglich bist du nicht mehr der Hund, der dem Stöckchen hinterher rennt.

Mache dir daraus ein tägliches Ritual, indem du es einfach täglich automatisch ausführst. Ein tägliches Ritual ist z.B. das Zähne putzen oder der Gang in die Dusche. Suche dir hierfür einen Platz, wo du dich ungestört zurückziehen kannst und wohl fühlst. Versuche dies in deinem Alltag einzubauen. Stehe dafür einfach eine halbe Stunde früher auf. Denn morgens ist meiner Meinung nach die beste Zeit dafür. Denn dann bist du noch frisch und unbelastet. Demzufolge nordest täglich deinen inneren Kompass ein und verbringst wertvolle Zeit mit dir selbst. Das ist doch ein guter Start in den Tag.

Meditation – Der Nachteil

Leider dauert es seine Zeit, bis du mit Meditation erste Erfolge erzielen kannst. Denn hierfür musst du mindestens einmal täglich und vor allem regelmäßig meditieren. Vielleicht musst du dich um deine Familie kümmern und hast zudem einen Job an der Backe. Und dann sind da noch andere Verpflichtungen. Wie z.B. Freunde, Sport, usw.. Dadurch fehlt dir einfach die Zeit, dich auf dieses Experiment einzulassen.

Oder diese Fernöstliche Methode ist nicht ganz dein Fall und dir fällt es schwer, zu meditieren. Auch darf man nicht vergessen, dass du jetzt ein Problem hast, dass schnell gelöst werden muss. Deshalb werde ich dir eine zweite Problemlösung vorschlagen, die ich selbst anwende.

Autogenes Training

Sonnenstrahlen über den Wolken

(©Pavlo Vakhrushev/123rf.com) Pille Absetzen: Wie sieht es innen aus? Autogenes Training

Dieses Training basiert auf Autosuggestion und dient zur Entspannung. Durch das Autogene Training gibst du dir einen Impuls. Du gibst dir Formeln bzw. Sätze. Du sagst dir etwas und alles andere geschieht von selbst. Wenn du diesen Satz immer wieder und oft genug wiederholst, wirkt dieser Satz.

Dieser Satz bewirkt eine Umschaltung. Nicht du machst diese Umschaltung, sondern du gibst einen Impuls an dein Unterbewusstsein. Dadurch aktivierst du deine Selbstheilungskräfte. Alles andere geschieht dann wie gesagt von alleine. Somit ist das Autogene Training kein Willensakt. Es ist sozusagen eine Übung. Du musst lediglich eine Übungshaltung einnehmen und dich vertiefen. Dann programmierst du dein Unterbewusstsein mit deinen spezifischen Formeln, die du dir vorher ausgedacht hast und nimmst dich anschließend wieder zurück.

Alles andere geschieht von selbst.

Die Sitzhaltung

Hierzu benötigst du einen Sessel, in dem du dich bequem zurücklehnen kannst. Wenn dein Sessel keine Kopflehne besitzt, dann senke entspannt deinen Kopf Richtung Brustbein. Ebenfalls lässt du deine Schultern gerade und entspannt hängen. Weiterhin legst du deine Arme und Handflächen entspannt auf die Armlehnen. Wenn dein Sessel keine Armlehnen besitzt, kannst du deine Arme auf die Oberschenkel legen und die Hände zwischen den Oberschenkeln herunterhängen lassen. Hierzu sind deine Oberschenkel leicht geöffnet und deine Füße haben einen kraftvollen Bodenkontakt.

Das Grundgesetz der Formeln

Zuerst habe ich für dich einen wichtigen Hinweis. Für deine Psyche ist alles Wirklichkeit, was gerade ist. Mit einer Formel wie „Ich werde ganz ruhig“, kann sie nichts anfangen, denn sie kann in der Zukunft nicht funktionieren. Deshalb müssen sämtliche Formeln im Autogenen Training in der Gegenwartsform gesprochen werden. Also „ich bin“ und nicht „ich werde“.

Ebenso musst du alle Formeln bejahend formulieren. Bei etwa der Formel „Ich habe keine Angst“, betonst du die Angst und verneinst sie. Das ist falsch. Von den Lerngesetzen her, bedeutet das, dass du deine seelische Energie der Angst gibst. Anders gesagt, richtest du dadurch deine Aufmerksamkeit auf die Angst und verneinst sie. Deine Formel muss zielorientiert sein. Sie ist ein Apell oder eine Aufforderung, im Hier und Jetzt an dein Unterbewusstsein. Zum besseren Verständnis habe ich dir ein paar Formeln zusammengeschrieben.

Formeln richtig formulieren

Die Grundformel bei dem Autogenen Training lautet: „Ich bin ganz ruhig.“

Falsch                                                                        Richtig

Ich bin nicht gestresstIch bin ganz ruhig
Ich bin nicht nervösIch behalte einen klaren Kopf
Ich bin nicht hektischIch bin ganz entspannt
Ich bin nicht traurigIch bin glücklich
Ich bin nicht ängstlichIch bin mutig und gefestigt
Ich habe keine PanikIch bin gelassen und ruhig

usw.

So verstärkst du die Wirkung deiner Formeln

roter Pfeil springt auf einem Trampolin

(©onypix/123rf.com) Pille Absetzen: Wie sieht es innen aus? So verstärkst du die Formel!

Zudem ist es auch wichtig, diese Formeln innerlich klar mitzudenken und nicht einfach nur runterzuleiern. Wenn du sie einfach nur sagst, funktioniert das schon auch. Aber die Wirkung ist viel stärker, wenn du aufmerksam dabei bist. Außerdem kannst du die Wirkungen der Formeln noch weiter verstärken, wenn du dir das gewollte Gefühl vorstellst. Hierfür verinnerlichst du dir dieses positive Gefühl und stellst es dir bei jeder gesprochenen Formel vor. Eine weitere Hilfe ist, wenn du dich bei dieser Formel visualisierst, wie du gerne sein willst.

Nun zur Praxis – Die Vertiefung

Du hast in deinem Sessel wie beschrieben Platz genommen und vertiefst dich nun mit den folgenden Formeln. Zur besseren Übersicht habe ich sie dir in der nachstehenden Tabelle aufgelistet. Zu einer Formel möchte ich etwas genauer werden:

Formel: „Mein rechter/linker Arm ist ganz schwer.“

Wenn deine arbeitende oder ausführende Hand die Rechte ist, dann nehme bitte die Formel „Mein rechter Arm ist ganz schwer.“ Manchen Personen wird unter dieser Formel der Arm so schwer, dass es ihnen zu unangenehm wird. Deswegen kannst du die Formel abändern. Folglich lautet sie dann „Mein rechter Arm wird angenehm schwer.“ Ist aber deine arbeitende oder ausführende Hand die Linke, dann ändere diese Formel folgendermaßen ab: „Meine linke Hand ist ganz schwer.“ Oder „angenehm schwer.“

Reihenfolge und Wiederholung der Affirmationen

Nachstehend siehst du den Ablauf der einzelnen Formeln. Sage nun jede Formel bewusst zu dir und wiederhole sie bitte dementsprechend.

Formel                                                                        Wiederholung

 1. Ich bin ganz ruhig2 mal
 2. Mein rechter/linker Arm ist ganz schwer4 mal
 3. Ich bin ganz ruhig2 mal
 4. Mein rechter/linker Arm ist ganz warm4 mal
 5. Ich bin ganz ruhig2 mal
 6. Mein Atem ist ganz ruhig4 mal
 7. Ich bin ganz ruhig2 mal
 8. Mein Herz schlägt ruhig und regelmäßig4 mal
 9. Ich bin ganz ruhig2 mal
10. Mein Sonnengeflecht ist strömend warm4 mal
11.  Ich bin ganz ruhig2 mal
12. Mein Kopf ist frei und klar. 13. Meine Stirn ist angenehm kühl4 mal
14. Ich bin ganz ruhig2 mal

 

Jetzt bist du in einem tiefen und entspannten Zustand angelangt. Demnach kannst du dein Unterbewusstsein mit deiner persönlichen Formel programmieren. Hierzu kannst du dir eine x-beliebige zusammenbasteln. Du musst nur darauf achten, dass du sie bejahend und in der Gegenwartsform formulierst. Damit dein Unterbewusstsein erfolgreich programmiert wird, wiederholst du deine Formel mindestens dreißigmal. Du musst dafür nicht mitzählen. Hier zählt die Pi mal Daumen Methode.

Meine angewendeten Formeln

Ich habe folgende Formeln benützt. „Ich bin glücklich und habe Freude am Leben.“ Oder „Ich bin entspannt und locker. Mein Kopf ist angenehm kühl“. Auch nahm ich durch die nächste Formel eine positiven Einfluss auf meine PMS: “ Ich bin PMS-Frei und ich bin beschwerdefrei.“ Ich visualisierte dann Situationen, bei denen ich mich so sah und fühlte, so wie ich eben sein will. Manchmal habe ich sogar zwei Formeln benützt, wenn ich noch ein weiteres Problem „bearbeiten“ wollte. Ich wiederholte in diesem Fall jede einzelne Formel nur zwanzigmal. Oder ich wechsel täglich mit den Formeln ab. Das funktioniert auch.

Das Zurücknehmen

Du beginnst nun, dich wieder aus deiner Vertiefung und Entspannung zu lösen.

Du sagst dir „Meine Beine sind wieder locker und leicht. Alle Müdigkeit und Schwere verschwindet.“ So sprichst du auch zu deinem Bauch, den Armen, deinen Oberkörper und zuletzt deinem Kopf. Danach atmest du tief ein und schlägst deine Hände gegen den Brustkorb. Beim Ausatmen öffnest du deine Augen und streckst energisch die Hände nach vorne.

Das Zurücknehmen entfällt natürlich, wenn du das Autogene Training vor dem schlafen gehen durchführst.

Fazit

Schreibmaschinentasten: FACTS

(©IMark Carrel/123rf.com) Pille Absetzen: Wie sieht es innen aus? Autogenes Training – Mein Fazit!

Das Autogene Training verbessert bei regelmäßigem Training den Umgang mit Stress und psychosomatische Störungen. Deshalb hat es mir sehr geholfen. In meiner akuten Zeit habe ich es zweimal am Tag durchgeführt. Und zwar morgens und abends. Für eine Trainingsdauer benötigst du ungefähr dreißig Minuten. Bei mir dauerte es ungefähr zwei Wochen, bis ich eine Gemütsänderung beobachtete.

Autogenes Training – Der Nachteil

Die Techniken der Meditation und des Autogenen Trainings  beanspruchen einige Zeit und benötigen eine Menge Willensstärke und Konsequenz. Zumal du über längere Zeit und täglich die Übungen ein- oder zweimal durchführen musst, bis sich die ersten Erfolge verzeichnen. Auch musst du weiterhin Das Autogene Training durchführen, zumal du ja keinen „Rückfall“ erleiden möchtest.

Bei mir war es folgendermaßen. Irgendwann trainierte ich nicht mehr regelmäßig, da es mir wie gesagt besser ging. Zudem schlich sich noch der Alltag ein und schließlich vergaß ich das Autogene Training ganz.

Verblüffende Wundermethode

Bis ich auf eine interessante, äußerst effektive und einfache Methode gestoßen bin.

Sie ist an keinen Zeitpunkt oder Ort gebunden. Du kannst sie jederzeit anwenden. Ob in der U-Bahn, bei der Arbeit oder beim Sport. Aber auch Zuhause, gemütlich von der Couch aus oder beim Aufräumen oder Putzen.

Bequem und Einfach anwendbar

Es ist einfach genial. Egal wo du gerade bist oder was du gerade tust – du kannst jederzeit und effektiv dein jetziges Problem behandeln und lösen. Zudem hat diese Technik noch einen anderen super Vorteil, der für mich besonders wichtig war. Sie benötigt keinerlei geistige und körperliche Anstrengung, um rasche Erfolge erzielen zu können. Du kannst sozusagen gleich loslegen, da du keine Vorkenntnisse benötigst.

Ebenfalls musst du dich auch nicht in das Thema „reinlesen“. Noch dazu entfällt die tägliche Prozedur der Vertiefung, Meditation, Konzentration, Affirmation und das Zurücknehmen. Folglich musst du deinen Tag nicht mehr so stramm organisieren und du hast keine gesellschaftlichen Ausfälle mehr. Zumal du diese Technik ganz unkompliziert in deinen Tag einbauen kannst.

Ich habe Dein Interesse geweckt? In meinem nächsten Blogartikel Die Beste Methode gegen Ängste und innere Unruhe erfährst du alles!

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